Kraniche, Trappen, Gänse und Adler
Vogelbeobachtungsreise im herbstlichen Ungarn
Sieben unvergessliche Tage voller beeindruckender Begegnungen mit Adlern, Falken, Steppenvögeln, Eulen, Spechten und Tausenden von Kranichen und Gänsen erwarten Sie auf dieser Reise.
Erleben Sie eine Busreise ab/bis Budapest, begleitet von leichten Wanderungen, die Sie durch zwei herausragende Gebiete Ungarns führt. Entdecken Sie das Naturreservat Zemplen mit seinen malerischen Mittelgebirgswäldern sowie den Nationalpark Hortobágy (ausgesprochen: "hortobadj") mit seinen weiten Grassteppen und vielfältigen Gewässern.
Diese Kombination aus landschaftlicher Vielfalt auf kleinem Raum ist in Europa einzigartig und macht Ungarn zu einem äußerst interessanten Ziel für Naturfreunde. Hier finden sich bedrohte Arten wie die Zwergscharbe, die Grosstrappe, der Würgfalke und der Kaiseradler. Zudem beheimatet das Land neun Spechtarten, darunter der Mittelspecht, der Blutspecht und der Weissrückenspecht.
Tauchen Sie ein in die faszinierende Tierwelt Ungarns, beobachten Sie seltene Arten in ihrem natürlichen Lebensraum und lassen Sie sich von der Schönheit und Vielfalt der ungarischen Natur begeistern. Diese Reise verspricht unvergessliche Begegnungen und einzigartige Naturerlebnisse.
Höhepunkte:
- Zemplen Gebirge: Die großen, naturnahen Wälder sind ideale Biotope für Habichtskauz, Schwarz-, Grau-, Mittel- und Weißrückenspecht. Auch den Uhu kann man hier in Steinbrüchen beobachten.
- Hortobágy Nationalpark: An den Fischteichen können wir Löffler, Zwergscharbe, Moorente, Seeadler, Bart- und Beutelmeise beobachten. In einer kleinen Stadt schauen wir die Waldohreulen an. Unvergesslich ist der abendliche Einflug zehntausender Kraniche bei Sonnenuntergang.
- Die Puszta: Großtrappe, Mornellregenpfeifer, Würgfalke, Adlerbussard, Kornweihe und Steinkauz.
- Massen von Wasservögeln: Neben unzähligen Enten und Gänsen können wir auch zahlreiche Limikolenarten teilweise auch in größeren Zahlen sehen.
Einige Zielarten:
Großtrappe, Zwergscharbe, Moorente, Kuhreiher, Löffler, Schwarzstorch, Kaiseradler, Seeadler, Adlerbussard, Steppenweihe, Kornweihe, Würgfalke, Kranich, Säbelschnäbler, Mornellregenpfeifer, Alpenstrandläufer, verschiedene Regenpfeifer und Wasserläufer, Uferschnepfe, Brachvogel, Uhu, Waldohreule, Habichtskauz, Steinkauz, Grauspecht, Weißrückenspecht, Blutspecht, Haubenlärche, Rotkehlpieper, Schwarzkehlchen, Bartmeise, Beutelmeise, Raubwürger.
Diese Reise ist ab 2025 neu konzipiert! Sie erleben nun ein entspanntes und intensives Natur- und Vogelbeobachtungserlebnis in kleiner Gruppe von maximal 7 Teilnehmern und der Verpflegung Halbpension.
Hinweis: Entgegen der Katalogausschreibung ist die Verpflegung nun Halbpension.
Des Weiteren wurde die Tour auf 6 Nächte erweitert. Aus jüngster Erfahrung bietet die Vogelbeobachtung somit mehr entspannte Zeit! Daher wurde der Reisepreis angepasst. Des Weiteren wurde der zweite Reisetermin zeitlich vorgezogen, da viele wichtige Zielarten besser zu sichten sind.
Der zweite Reisetermin ist auf Anfrage und je nach Nachfrage buchbar.
Reiseverlauf
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Tag 1
Trappen und Adler in der Kiskunság
Großtrappen (G. Simay) Empfang zwischen 10 und 10.30 Uhr durch unseren Reiseleiter am Treffpunkt in Budapest. Dann machen wir uns auf den Weg in Richtung Süden und besuchen für erste Beobachtungen den Nationalpark Kiskunság. Es ist nur eine dreiviertel Stunde Fahrt vom Bahnhof entfernt! Unterwegs können wir schon die ersten Rohrweihen, Raubwürger, Haubenlerchen, Schwarzkehlchen und Grauammern sehen.
Der Kiskunság (Kleinkumanien) beherbergt mit mehr als 600 Vögeln die größte Trappenpopulation Ungarns! Im Herbst versammeln sie sich schon in kleineren oder größeren Gruppen in der Steppe oder auf den Feldern. Auch die ersten Kaiseradler sind hier schon zu sehen. Mit etwas Glück können wir auch den Schlangenadler noch beobachten, bevor er sein Brutgebiet nach Süden verlässt.
Nach dem Mittagessen in unserem ersten Hotel in der Nähe von Apajpuszta haben wir noch genügend Zeit, um ein Feuchtgebiet zu besuchen, in dem wir neben vielen Enten und Gänsen auch einige Limikolenarten erwarten können. Die Wasservögel werden regelmäßig von Seeadlern und manchmal auch von Wanderfalken gejagt.
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Tag 2
Fahrt nach Hortobágy: Kraniche, Eulen und Watvögel
Waldohreule (J. Olah) Wir verlassen den Kiskunság Nationalpark und fahren in Richtung Osten. Schon vor der Hortobágy-Puszta sehen wir die ersten Kranichtrupps. Auf ihrem langen Weg aus dem hohen Norden in die warmen nordafrikanischen Gebiete, futtern sie sich zwischenzeitlich in der Puszta für den Weiterflug Fett an. Nahrung finden sie in den weiten Maisfeldern, die die Steppe umgeben. Nach der Mittagspause besuchen wir auch einen Schlafplatz der Waldohreulen. Im Herbst versammeln sich die Waldohreulen in Siedlungen, wo es wegen der Viehzucht reichlich Mäuse gibt. Wir können die schönen, scheuen nächtlichen Jäger aus nächster Entfernung beobachten. Im Laufe des frühen Abends erreichen wir den Hortobágy-Nationalpark, wo wir die nächsten drei Nächte verbringen.
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Tag 3
Hortobágy: Große Fischteiche auf Knotenpunkt der Zugroute
Kranich (Gabor Simay) Exkursion zu den berühmten Hortobágyer Großen Fischteichen. Das geschützte Gebiet bietet ruhige Rast- und Nahrungsplätze für die zahlreichen Durchzügler. Die neuen, hohen Beobachtungstürme bieten einen Blick über die weiten Wasser- und Schlickflächen. Das Wasser wird aus den riesigen Teichen abgelassen um die Fische zum Abfischbecken zu leiten. Das langsame Absenken des Wasserspiegels bietet gute Nahrungsmöglichkeiten für verschiedene Vogelarten. Enten und Gänse rasten im seichten Wasser und werden allerdings von Zeit zu Zeit durch mächtige Seeadler aufgescheucht. Ziehende Kampf-, und Dunkelwasserläufer, Sand- und Kiebitzregenpfeifer, Alpenstrandläufer und Bekassinen sind auf den Schlickflächen zu beobachten. Im Schilfgürtel fliegen Trupps von Bart- und Beutelmeisen.
Am Nachmittag fahren wir in die umliegenden Steppengebiete, wo sich Tausende von Kranichen versammeln. Sie sammeln sich auf Zwischenrastplätze, bevor sie zu ihren Übernachtungsplätzen fliegen. Der Einfall der Massen trompetender Kraniche bei Sonnenuntergang ist ein unvergessliches Erlebnis.
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Tag 4
Die erstaunliche Artenvielfalt der weitläufigen Salzsteppen
Mornellregenpfeifer (J. Olah) Fahrt in die südlichen Steppengebiete der Hortobágy. Die Steppe bietet einen unvergesslichen Anblick im Herbst. Nach der Ernte scheinen die Felder mit der Steppe zu verschmelzen, so dass sich dem Auge eine endlose Ebene bietet. Neben ihrem landschaftlichen Wert bietet sie auch Lebensraum für zahlreiche Steppenvögel, wie Würgfalke, Kaiseradler, Wiesenweihe, Haubenlärche und Grauammer. Mit etwas Glück können wir dort auch Adler- und Raufußbussard, Kornweihe und Steppenweihe sehen.
Am Nachmittag unternehmen wir eine gemütliche Wanderung in die südlichen Gebiete, wo die schönsten Grasflächen der Hortobágy zu finden sind. Wir besuchen ein Gebiet, in dem regelmäßig größere Zahlen von Mornellregenpfeifern rasten. Sie kommen bereits Ende August aus ihren arktischen Brutgebieten in diesem Gebiet an, sogar noch teilweise im Brutkleid. Hortobágy ist das einzige Gebiet auf dem Kontinent, in dem sich diese schönen, zutraulichen Vögel über längere Zeit aufhalten und sogar mausern.
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Tag 5
Abschied von der Puszta, Fahrt in das Zemplén Gebirge
Zwergscharbe (Janos Olah) Nach dem Frühstück brechen wir auf nach Norden Richtung Zemplén Gebirge, unterwegs halten wir aber noch an einigen Gebieten in der Nord-Hortobágy. Auch hier suchen Tausende Kraniche auf den Feldern nach Nahrung. An einem Fischteich können wir noch nach Zwergscharben, verschiedene Reiherarten, Bart- und Beutelmeisen suchen.
Nach einer halben Stunde Fahrt erreichen wir die Theiß, überqueren sie mit der Fähre und erreichen kurz darauf den Berg von Tokaj. Bei einem Steinbruch suchen wir den Uhu. Bevor wir in das Gebirge fahren, halten wir noch an den Bodrog Auen, ein großes Überschwemmungsgebiet von dem Fluss Bodrog und der Theiß. Hier können wir sogar noch die letzten Schreiadler sehen, bevor sie wegziehen. Seeadler und Schwarzstorch sind hier auch regelmäßig zu beobachten.
Am späten Nachmittag erreichen wir unser Hotel im Gebirge in dem kleinen Dorf Komlóska, wo wir zwei Nächte verbringen.
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Tag 6
Die artenreichen Laubmischwälder des Tokaj – Zemplén Gebirges
Habichtskauz (Janos Olah) Ganztägige Exkursion ins Zemplén-Gebirge. Die ausgedehnten, naturnahen Wälder sind ideale Biotope für zahlreiche Spechtarten. Schwarz-, Grau- und Mittelspecht haben hier starke Populationen, aber auch der Weißrückenspecht kommt hier vor. Unterwegs können wir in der wunderschönen Berglandschaft Raubwürger, Bluthänfling, Kernbeißer, Goldammer oder Heidelerche beobachten. Kaiseradler suchen in den umliegenden Feldern nach Nahrung. Am Nachmittag fahren wir tief in die Berglandschaft hinein auf der Suche nach der seltenen Eulenart Mitteleuropas, dem Habichtskauz. Da das Zemplén-Gebirge direkte Verbindung mit den Karpaten hat, kommt diese Vogelart hier als Inselpopulation vor.
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Tag 7
Abschied von den Bergen, Fahrt nach Budapest und Heimreise
Weißrückenspecht (Janos Olah) Am Morgen besuchen wir noch ein Gebiet im Gebirge, wo wir nach Spechten oder Greifvögeln suchen oder einfach die schöne Landschaft genießen. Gegen Mittag verabschieden wir uns noch von den Bergen und kommen gegen 15.00 Uhr wieder in der Hauptstadt Budapest an.
Enthaltene Leistungen
- 6 Übernachtungen in einem guten landestypischen Hotel
- Halbpension: Frühstück und Abendessen
- Alle Transferfahrten vor Ort
- Eintritte in die Schutzgebiete und Nationalparks
- Professionelle, deutschsprachige und landeskundige Reiseleitung
- Artenliste
- Reisebericht
- Spende Paramelis-Projekt: https://www.birdingtours.de/ueber-uns/vogelschutz/das-moorschutzprojekt-paramelis-in-litauen-paramelis/
Nicht enthaltene Leistungen
- An- und Abreise (gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot)
- Nicht erwähnte Verpflegung
- Persönliche Ausgaben & Trinkgelder
- Reiseversicherung: www.birdingtours.de/service/reiseversicherung/ (gerne beraten wir Sie persönlich)
Artenliste
Reiseberichte
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An- und Abreiseinfos
Sie müssen bis spätestens 10.15 Uhr am Ostbahnhof Keleti in Budapest sein. Abfahrt vom Bahnhof ist um 10.30 Uhr. Reisen Sie bis Budapest-Keleti an. Fluganreise: Aus ökologischen Gründen raten wir zur Anreise mit der Bahn. Wenn Sie aus privaten Gründen fliegen müssen, können Sie die Flüge bei uns buchen. Sie müssen in diesem Fall einen Tag vorher anreisen und im Hotel in Budapest übernachten. Vom Flughafen aus fahren Minibus-Shuttle zum Ostbahnhof Keleti. Die Fahrt kostet ca. 2.500 Forint (ca. 15 Euro).
Rückreise: Wir kommen in Budapest wieder gegen ca. 15 Uhr an. Sie können also ab ca. 16 Uhr vom Bahnhof wieder zurück reisen.
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Wissenswertes
Hotels auf der Rundreise: Die Hotels haben allesamt drei Sterne mit komfortablen Zimmern, eig. Dusche/Bad/WC.
Stromspannung: 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz
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Tipp
Kommen Sie ein Tag früher nach Budapest, das zu den zehn schönsten Städten der Welt zählt. Es lohnt sich!
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Gruppengröße und Mindestteilnehmerzahl
Bei allen Reisen ist die minimale und die maximale Teilnehmerzahl angeführt. Auch wenn diese Zahl nicht erreicht wird, versuchen wir die Reise durchzuführen. Wir bitten Sie dann, sich an den Mehrkosten zu beteiligen. Sollte nur ein Platz zum Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl frei sein und die Buchung von zwei Personen gemeinsam eingehen, werden wir die Gruppengröße um eine Person erweitern.
Ausrüstung
- Fernglas und unbedingt Spektiv und Stativ, wenn vorhanden
- Regenschutz
- Feste (wasserdichte!) Wanderschuhe (Je nach Wetterlage kann es vorkommen, dass wir durch Pfützen gehen müssen!); Gummistiefel können auch nützlich sein
- Wetterfeste, unauffällige leichte und warme Kleidung
- Rucksack oder kleine Tasche für Tagesbedarf (kann im Bus bleiben)
- Ungarische Währung (z.B. für Mittagessen)
- Sonnenschutz
- Mückenschutz
- Bestimmungsbuch - wir empfehlen: Svensson et al. – "Der Kosmos-Vogelführer" und "Was fliegt denn da?“ von Barthel/Dougalis ebenfalls von KOSMOS. Für Einsteigende: "Grundkurs Vogelbestimmung" von Moning, Griesohn-Pflieger, Horn erschienen bei Quelle & Meyer. Zur Einreise genügt der gültige Personalausweis
Generelle Hinweise
- Anforderungen der Reise: Gering. Die Wanderungen sind einfach bis mittelschwer, keine steilen Bergwanderungen, zumeist ebenerdig, max. 5 km Gehweg
- Diese Reise ist für Beobachter gedacht, die mehr als 30 Arten gut kennen.
- Diese Reise ist nicht speziell für FotografInnen konzipiert. Die Beobachtung steht hier im Vordergrund. Fotografieren ist grundsätzlich erlaubt, jedoch nicht, wenn es mit Störungen für Natur oder Mitreisende verbunden ist. Im Zweifelsfall ist die Reiseleiterin oder der Reiseleiter zu fragen. Gerne weisen wir auf unsere speziellen Fotoreisen hin, sie sind hier zu finden: https://www.birdingtours.de/fotoreisen-natur-und-tiere
- Sollte der Fall eintreten, dass die aufgeführte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, versuchen wir immer die Reise trotzdem durchzuführen. Falls dies nicht möglich ist, erstellen wir Ihnen gerne ein schönes Alternativangebot.
Zahlungsmodalitäten
- Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20 %
- Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 28 Tage
- Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann birdingtours bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.
Hinweis zu den Zielarten
Auf unseren Reisen beobachten wir die Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum und können Ihnen nicht garantieren, alle hier aufgeführten Zielarten auf der Tour zu sehen. Unsere Reiseleiter bemühen sich, Ihnen so viele Vogelarten wie möglich zu zeigen.
Eignung unserer Reisen für Personen mit eingeschränkter Mobilität
Bei unseren Naturreisen handelt es sich um Reisen, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität grundsätzlich nicht geeignet sind. Sollten Sie bezüglich der Anforderungen unsicher sein, sprechen Sie uns bitte unbedingt vor der Buchung an.
Reisebewertungen
Sehr zu empfehlen
Christian Wetzel , reiste am 01.10.2022, Kraniche, Trappen, Gänse und Adler
Unsere erste Birding-Gruppenreise überhaupt und wohl nicht die letzte. Janos hat uns mit viel Wissen und Erfahrung fünf Tage lang zu tollen Beobachtungen geführt, meine "Lebensliste" ist alleine um 11 Arten gewachsen wie z.B. Adlerbussard, Kaiseradler, Schwarzstorch und Mornellregenpfeifer. Aber auch bekanntere Arten ließen sich in ungewohnter Zahl sehen und ich konnte viele schöne Fotos als Erinnerung mitnehmen. Highlights waren für mich dabei die Waldohreulenbäume und der abendliche Einflug tausender Kraniche, aber auch das Erlebnis der schier endlosen Steppe in der Puszta. Die Hotels und das Essen waren anständig, man war jeden Tag viele Stunden in der Natur, und der Bus trotz holpriger Nebenstrecken bequem und sicher. Ein eindrucksvoller, kleiner Herbsturlaub.
Ost-Ungarn, das Land der Vögel
Martin und Elke S. , reiste am 28.09.2019, Kraniche, Trappen, Gänse und Adler
Wir waren zum ersten Mal bei einer geführten Vogelbeobachtung und hatten gar keine Vorstellungen, was uns erwartet. Das diese Reise keine "Foto-Safari" werden würde, wurde uns erst während der Beobachtungen klar. Dabei wurde bereits im Vorfeld die Wichtigkeit der Mitnahme eines Spektivs, mindestens aber eines Fernglases, beschrieben. Weil es lediglich einen halben Regentag während der Tour gab, wurden so manche Beobachtungszeiten von 1 bis 3 Stunden zu einer kleinen Geduldsprobe. Letztendlich haben wir aber alle beschriebenen Vogelarten zumindest über das Spektiv sehen können. Und das hat zu der Jahreszeit schon etwas zu bedeuten. Neben 4 Eulenarten waren die dann doch noch zufällig gefundenen Großtrappen natürlich ein Highlight. Die Unterkünfte waren recht ordentlich und die Weinprobe nebst geschichtlicher Weinkeller-Führung im ersten Ort Erdöbenye war eine willkommene Abwechslung. Alles steht und fällt mit dem Reiseleiter. Sowohl Janos als auch der Busfahrer Istvan waren herzlich, informativ und haben die Reise zu einem Erfolg gemacht. Vielen Dank !
Eulen pur
Thorsten M. , reiste am 28.09.2019, Kraniche, Trappen, Gänse und Adler
Neben dem Uhu und dem Habichtskauz konnten wir zwei Schlafbäume der Waldohreulen besuchen. Dabei haben wir mehr als ein Dutzend Eulen aus der Nähe und ganz in Ruhe beobachten können. Später sahen wir noch einige Großtrappen am Straßenrand in geringer Entfernung.
Sehens- und empfehlenswert
Boris S. , reiste am 29.09.2018, Kraniche, Trappen, Gänse und Adler
Man hat interessante Eindrücke von Land und Leute erhalten, durch das alltägliche Mittagessen in diversen Lokalitäten. Der Reiseleiter war sehr kompetent aber stets offen für Meinungen der Gruppe. Die Hotels waren ruhig gelegen, was für eine Vogelreise immens wichtig ist. Es wurden spannende Plätze aufgesucht um seltene Vögel zu beobachten. Einzig allein wäre ich gerne länger mal zu Fuß gelaufen.
Ein großartiges Erlebnis
Jörg H. , reiste am 28.09.2018, Kraniche, Trappen, Gänse und Adler
Die Gruppe war sehr angenehm. Ein besonders liebenswerter und kluger Mensch ist der Reiseleiter Janos. Mit ihm will ich wieder einmal eine Reise machen. Auch der Busfahrer Istvan hat uns nicht nur souverän an die Beobachtungsstellen zum Teil über Stock und Stein kutschiert, sondern war auch menschlich wohltuend. Beeindruckende Landschaften: Karpatenwälder, Flussläufe, riesige Fischteiche und natürlich die weite Puszta. Janos sorgte dafür, dass alle in der Gruppe die entdeckten Vögel gut sehen konnten, vom Adler bis zum Zwergtaucher. Auch über das Land Ungarn konnte er viel Interessantes erzählen. Wir schliefen in zwei Hotels an verschiedenen Orten. Das erste Hotel war besser als das zweite, aber auch dieses ist absolut ok gewesen. Eine nette Überraschung war die Tokajer Weinprobe in dem uralten Gewölbekeller. Die Anreise mit der Bahn war für mich das kleinere Übel als Fliegen, aber sie dauerte schon elend lang. Dennoch eine rundum gelungene Reise.
Danke für Ihren Verbesserungsvorschlag. Wir werden uns mit der Unterkunft in Verbindung setzten um den Standart des Abendessens zu heben.
Eine Reise, die wir sehr empfehlen können!
Margrith und Otto Gärtner , reiste am 30.09.2017, Kraniche, Trappen, Gänse und Adler
Eine erlebnisreiche Reise in ganz unterschiedlichen Gebieten. Wald, Wasser, Puszta, selbst am Himmel herrschte Hochbetrieb. Kein Tag ohne Highlight! Blutsprechte, Habichtkauz, Schlafplatz von über 20 Waldohreulen, Bartmeisen und Grosstrappen und so vieles mehr. Der Leiter Janos Vilagosi ist sehr kompetent. Er kennt die Gegend wie wohl kein anderer. Auch wusste er sehr viel über die Entstehung der Gebiete und das Land zu erzählen. Auch der Fahrer Stefan war immer sehr hilfsbereit. Oft, während er auf uns wartete, vertrieb er die Zeit mit dem Fernglas. Die Gruppe harmonierte hervorragend. Aus Fremden wurden Freunde!!!
Spannende Vogelbeobachtungen in den Zemplén-Wäldern , hinreißende Erlebnisse im Nationalpark Hortobágy
Heidrun Jäger , reiste am 30.09.2017, Kraniche, Trappen, Gänse und Adler
Die absoluten Höhepunkte waren für mich das Entdecken des verborgenen Habichtkauzes, das Betrachten des Gefieders der in Bäumen schlafenden Waldohreulen ganz aus der Nähe, der Raubwürger im Abendlicht, der "Auftritt" der Großtrappen, die lauernden Seeadler, der kreisende Kaiseradler, der abendliche Zug der schreienden Kraniche zum Schlafplatz vor der riesig rot untergehenden Sonne.
Rundum gelungen
Renata Springer , reiste am 30.09.2017, Kraniche, Trappen, Gänse und Adler
Es war wunderbar, sich vom besten Chauffeur, und mit den vielen Hintergrundinformationen zur Landschaft und zur Geschichte des Reiseleiters durch die Gegend tragen zu lassen, um an den besten Plätzen zum Beobachten auszusteigen. Auch ornithologisch habe ich profitiert, theoretisch und praktisch (z.B. neue Flugrufe kennen gelernt).
Ein tolles Team
Lisa, Jens und Kerstin aus Rostock , reiste am 01.10.2016, Kraniche, Trappen, Gänse und Adler
Trotz des durchwachsenen Wetters war es eine sehr schöne Reise. In den beiden Hotels haben wir uns rundum wohlgefühlt. Und immer wenn "Vogelgucker" gemeinsam unterwegs sind, gibt es viel zu bestaunen und viel zu lachen. Es ist immer wieder beachtlich, wie es "birdingtours" gelingt, so hervorragende Reiseleiter zu binden. Janos ist nicht nur ornithologisch eine absolute Koryphäe, er ist auch ein Meister der Improvisation. Dem (für Ungarn ungewöhnlichen) schlechten Wetter trotzend, hat er uns die Vogelwelt voll nahegebracht und wenn es mal gar nicht ging, wurde kurzzeitig ein Stadtbesuch eingeschoben, bis der Himmel sich aufklärte. Danke Janos. Außerdem möchten wir nicht vergessen, ein großes Lob unserem Fahrer Istvan auszusprechen. In seinem Fahrzeug fühlten wir uns jederzeit sicher. Janos und Istvan sind wirklich - ein tolles Team! Im Bus hatten Gäste und Ausrüstung (Stativ, Spektiv, Foto etc.) ausreichend Platz.
Artenvielfalt und hunderte von Kranichen - toll!
Ein birdingtours Gast , reiste am 03.10.2015, Kraniche, Trappen, Gänse und Adler
Alles war sehr gut organisiert. Highlights: Artenvielfalt und hunderte von Kranichen - toll! Reiseleiter: Janos war sehr gut und kompetent, hat auch den kleinsten Vogel gefunden. Hotel Magita - sehr gut / Hotel Platan - gut / Personal in beiden Hotels sehr freundlich und hilfsbereit.